Monatsrückblick August 2022: Einmal Sommerpause, bitte!

Mein Monatsrückblick August 2022

Der August war hauptsächlich von meiner Sommerpause geprägt. Drei Wochen gönnte ich mir, einmal einfach gar nichts zu posten. Okay, stimmt nicht ganz, in meinen Instagram Storys habe ich gelegentlich ein paar Fotos geteilt. Aber sonst habe ich mich größtenteils zurückgezogen und das hat mir unglaublich gutgetan.

In diesem Monatsrückblick erzähle ich dir unter anderem

  • wie mein Hausverwalter mich in Aufruhr versetzt hat,
  • welchen Bereich auf dem Blog ich erneuert habe,
  • wo ich einen Kurzurlaub gemacht habe und wie ich ihn verbrachte.

Here we go …

Der August ist vorüber …

Und mit ihm meine Sommerpause 2022. Drei Wochen mal nix posten – was sich für mich zunächst wie Entspannung pur angehört hat, war gar nicht so leicht umzusetzen. Denn die ersten eineinhalb Wochen war ich dermaßen noch auf die Arbeit eingestellt, dass ich mich einfach nicht entspannen konnte. Stattdessen produzierte mein Hirn ständig Ideen und wollte eine Menge neuer Dinge lernen.

Ich habe dem nachgegeben und gegen Mitte der zweiten Woche wurde es dann zum Glück ruhiger. Ich habe mehr Zeit zur Entspannung genutzt, meine Pläne auch mal sausen lassen und stattdessen einfach nur das gemacht, worauf ich gerade Lust hatte (was an manchen Abenden auch einfach daraus bestand, im Dunkeln auf dem Bett zu liegen und Radio zu hören, bis ich einschlief.)

Mehr über meine Sommerpause erzähle ich dir in den folgenden Abschnitten. Mit Bildmaterial!

Allerdings müssen wir zuerst nochmal kurz einen Abstecher in die letzte Arbeitswoche machen, denn da hat mich ein Rohr auf Trab gehalten …

Rohr zu – was nun?

Ende Juli spitzte sich ein kleines Problem in meinem Haushalt zu, das mir sehr unangenehm war: Der Abfluss in der Küchenspüle war verstopft. Und ich habe wirklich sämtliche Sachen ausprobiert, um das Problem selbst zu lösen: Hausmittelchen, Bio-Rohrreiniger, Siphon aufschrauben und reinigen. Nichts hat was gebracht. Das Wasser floss immer noch schlechter ab.

Schließlich fasste ich mir ein Herz und benachrichtigte den Hausmeister. Leider fuhr der gerade in den Urlaub und konnte auch nicht helfen.

Da blieb mir nichts anderes mehr übrig, als den Hausverwalter zu kontaktieren. Natürlich per E-Mail, anrufen ist ja nicht so meins. E-Mail war dafür nicht so dem Hausverwalter seins. (Was für ein Deutsch! Verpetz mich ja nicht bei der Grammatikpolizei!) Trotzdem meldete er sich zurück und schickte mir die Nummer einer Firma, die sich um mein Problem kümmern sollte.

Anrufen? Oh je!

Mutig fasste ich mir ein Herz und rief bei der Firma an. Kaum hatte ich mein Anliegen beschrieben, meinte die Frau am Telefon: „Da brauchen Sie eine richtige Rohrreinigung, aber das machen wir nicht. Ich kann Ihnen aber die Nummer einer anderen Firma geben.“

Also notierte ich mir die Nummer und bedankte mich bei der Frau. So ein Mist, noch ein Anruf!

Ich war gerade im Begriff, die andere Firma anzurufen, als sich in meinem Bauch ein Impuls meldete: „Google die Firma erst mal!“

Da ich inzwischen begriffen habe, wie wichtig und richtig diese Bauchimpulse oft sind, habe ich das gemacht. Die Firma hatte sogar eine Website – und darauf stand eine Telefonnummer. Ich verglich sie mit der Telefonnummer, die mir die Frau gegeben hatte und stellte fest: Da war eine Zahl falsch!

Was war ich erleichtert, dass ich das noch gemerkt habe, BEVOR ich die falsche Nummer angerufen habe. Das wäre eine peinliche Aktion geworden – und hätte meine Abneigung gegen das Telefonieren nur noch verstärkt.

Glücklich, nun die richtige Nummer zu haben, rief ich bei der Firma an und hatte gleich den Chef persönlich am Telefon. Ich beschrieb mein Anliegen ein zweites Mal. Es war Montag, der 1. August. Nächster freier Termin? Freitag, der 5. August ab Mittagszeit. Ich fragte, ob nicht doch noch etwas früher ein Termin frei sei, aber ich hatte keine Chance. Also stimmte ich zu.

Aufräumen angesagt!

Ich gab meinem Hausverwalter wieder per E-Mail Bescheid und erklärte, was Sache war. Zuerst kam gar keine Antwort von ihm. Zwei Tage später trudelte dann doch eine E-Mail von ihm ein, in der er ankündigte, dass er vielleicht dazukommen würde, wenn die Handwerker da sind.

Hei, da ist mir heiß und kalt geworden. Ich hab’s nämlich gar nicht gerne, wenn Hausverwalter und Co. in meiner Wohnung herumtappen. Handwerker sind schon schwierig, aber die sind wenigstens beschäftigt. Beim Hausverwalter hätte ich immer das Gefühl, dass er meine Wohnung kontrollieren möchte, ob ich auch alles ordentlich habe usw. Und ich bin eher ein kleiner Chaot. Den Donnerstag verbrachte ich größtenteils damit, die Wohnung aufzuräumen und zu putzen.

Meine Spüle konnte ich die ganze Woche übrigens nicht mehr nutzen, deshalb gab es meistens kaltes Essen direkt aus der Packung oder sehr geschirrarme Sachen wie Dosenravioli oder Tütensuppe. Gespült wurde dann im Bad.

Alles halb so schlimm

Dann kam der Freitag, an dem die Rohrreinigung stattfinden sollte. Ich war den ganzen Tag vorher schon total nervös und hibbelig.

Was, wenn die Handwerker unfreundlich waren? Oder wenn mein Hausverwalter (der sich seit seiner Mail nicht mehr gemeldet hatte) irgendetwas findet, was ihn stört (obwohl meine Wohnung perfekt aufgeräumt war)? Oder wenn ich etwas falsch gemacht hatte und das Rohr deshalb verstopft war (und ich dann auf den Kosten sitzen bleibe)? Du siehst: Im Katastrophen ausmalen bin ich super! Mit meiner Fantasie sollte ich eigentlich Horrorfilme schreiben.

Long story short: Die Handwerker waren super nett und der Hausverwalter tauchte gar nicht erst auf. Und nachdem die Rohrreinigungsfirma mein Abflussrohr wieder freigemacht hatte, konnte ich auch endlich wieder richtig kochen und meine Spüle nutzen. Und natürlich hatte ich auch nichts falsch gemacht, sondern die Verstopfung war lediglich eine Alterserscheinung des Rohrs.

Große Erleichterung! So konnte ich in Ruhe in meine Sommerpause starten.

Ressourcen-Bibliothek in neuem Glanz

Meine Sommerpause wollte ich ja vor allem für Dinge nutzen, für die ich mir normalerweise nicht so viel Zeit nehme oder die bisher immer hinten runtergefallen sind. Dazu gehörte auch, meine Ressourcen-Bibliothek zu erneuern.

Bei meiner Ressourcen-Bibliothek handelt es sich um eine Seite, auf der ich Bücher zu unterschiedlichen Themen (Introversion, Hochsensibilität, Persönlichkeitsentwicklung, etc.) sammle, die ich lesenswert finde und weiterempfehlen möchte.

Bisher bestand die Ressourcen-Bibliothek nur aus den Covern der Bücher, auf die man klicken konnte und dann zu Amazon weitergeleitet wurde. Damit war ich aber schon lange nicht mehr zufrieden. Ich wollte die Bibliothek mit mehr Infos ausstatten. Meine Lesenden sollten sich auf einen Blick einen ersten Eindruck machen können.

Natürlich freue ich mich immer noch darüber, wenn die Bücher dann über meine Affiliate-Links auf Amazon gekauft werden, denn schließlich unterstützen mich die Einnahmen enorm dabei, meinen Blog weiter anzubieten.

Aber es sollte nicht die höchste Priorität sein. In erster Linie wollte ich eine benutzerfreundlichere Ressourcen-Bibliothek haben. Deshalb findest du jetzt zu jedem empfohlenen Buch die wichtigsten Daten auf einen Blick, sowie den Klappentext.

Eventuell füge ich auch noch Kurzmeinungen hinzu, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob das wirklich sinnvoll ist. Denn ich empfehle ja jedes Buch ohnehin – ich könnte höchstens noch beschreiben, was genau ich besonders an den einzelnen Büchern mochte.

Wäre das für dich interessant? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.


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Urlaub auf der Alb

Eigentlich hatte ich ja vor, den gesamten Sommer auf Balkonien zu verbringen. Aber ehrlicherweise bin ich dann doch noch ein paar Tage verreist. Nicht richtig, mit Hotel und so, sondern „nur“ zu meinen Eltern in die Heimat. Beziehungsweise, meine Eltern waren gar nicht da. Ein Freund und ich haben auf ihr Haus aufgepasst, während meine Eltern im Urlaub waren.

Meine Eltern leben auf der Schwäbischen Alb in einem kleinen, beschaulichen Städtchen, das sich seit meinem letzten Besuch ziemlich verändert hat. Es hat jetzt einen richtigen Busbahnhof und die alte kleine Bäckerei, in der mein Vater samstags immer frische Brezeln, Brötchen und Croissants geholt hatte, ist abgerissen worden. Stattdessen steht da jetzt ein moderner Neubau, der der angrenzenden Bank gehört.

Es tut weh, wie sich alles verändert und nur die Erinnerungen bleiben. Aber gleichzeitig ist es eben der Lauf der Zeit. Und wir müssen uns anpassen und das Beste daraus machen.

Aber zurück zu meinem Urlaub. Wir haben ein paar wunderschöne Ausflüge gemacht. Unter anderem waren wir an der zweit-wasserreichsten Karstquelle Deutschlands, dem Blautopf. Dort steht auch eine Figur der „Schönen Lau“, einer Sagengestalt.

Mim Gaisser vor der Steinfigur der "Schönen Lau" am Blautopf in Blaubeuren
Die „Schöne Lau“ und eine Steinfigur … nein, halt …
Kleiner Wasserfall am Blautopf
Der Blautopf in Blaubeuren
Mim Gaisser am Blautopf, einer Karstquelle mit cyanblauem Wasser
Ist die Farbe des Wassers nicht einfach wunderschön?

Außerdem besuchten wir die Burgruine Reußenstein bei Neidlingen, von der aus man eine hervorragende Aussicht hat.

Die Burgruine Reußenstein
Die Burgruine Reußenstein besuchen wir jedes Mal, wenn wir in meiner Heimat sind.
Aussicht auf eine Kleinstadt vom Reußenstein aus
Talblick auf Neidlingen vom Reußenstein aus
Mim Gaisser macht das Piece-Handzeichen an einer Mauer der Burgruine Reußenstein
Friede sei mit dir! Oder in anderen Worten: Give Peace a Chance!

Abgesehen davon haben wir noch viele Spaziergänge auf der Schwäbischen Alb gemacht, einen Aussichtsturm besucht und uns nicht hoch getraut, und natürlich lecker gegessen. Gleich am ersten Tag gab’s All-You-Can-Eat-Buffet beim Asiaten (hatte ich schon soo lange nicht mehr) und ein paar Tage später die beste Pizza, die ich seit Langem gegessen habe. Selbst gekocht haben wir aber auch: Spaghetti Bolognese und Geschnetzeltes mit Spätzle.

Und wir haben viel entspannt und ferngesehen. Ich glaube, ich habe im ganzen ersten Halbjahr nicht so viel ferngesehen, wie innerhalb dieser fünf Tage. Ehrlich gesagt, hat mich das auch manchmal ein bisschen gelangweilt – aber meine Begleitung ist ein TV-Junkie. Also hab ich mich auf den Fernsehmarathon eingelassen. Jetzt, zurück zu Hause, verfolge ich wieder meine knappe Stunde am Vorabend etwas im Fernsehen („RTL Aktuell“ und „Alles was zählt“) und danach wird der Kasten ausgemacht.

Mein Blogbeitrag im August 2022

  • 5. August: Monatsrückblick Juli 2022: Ein lehrreicher Monat
    Mein Monatsrückblick für Juli war – aufgrund der Sommerpause – mein einziger Blogbeitrag im August. Ich berichte darin u. a. von meiner allerersten „Blognacht“, einem Friseurbesuch mit Diskussionsbedarf und wie ich mich zum ersten Mal mit Aromaölen auseinandergesetzt habe.

Mein August 2022 in Zahlen

  • Auf meinem Instagram-Account habe ich 5 Feed-Beiträge geteilt. Das sind natürlich deutlich weniger als im Juli, aufgrund der Sommerpause.
  • Meine Spotify-Playlist mit Songs, die im Jahr 2022 erschienen sind, zählt inzwischen 545 Titel und dauert stolze 31 Stunden und 21 Minuten (sie wuchs im Vergleich zum Juli um 25 Titel).
  • Ich habe an 20 Tagen Spanisch auf Duolingo gelernt. Das sind 3 Tage mehr als im Juli.
  • Im Vergleich zum Juli zählte dieser Blog 27 % weniger Aufrufe, was ich wegen der Sommerpause aber auch erwartet habe. Ehrlich gesagt bin ich sogar davon ausgegangen, dass die Aufrufzahlen noch weiter einbrechen und war eher positiv überrascht.

Was im August 2022 sonst noch los war

  • Am 6. August traf ich mich mit der lieben Paula M. Berdrow zu einem Gespräch auf Zoom. Eigentlich wollten wir uns nur gegenseitig Feedback geben, aber am Ende haben wir fast zwei Stunden geplaudert. Und es war so entspannt und angenehm. Wir schwimmen einfach auf einer Wellenlänge, das ist so toll. Danke, Paula, für dieses wunderbare Gespräch. Das müssen wir unbedingt mal wiederholen.
  • Ich habe einige Onlinekurse absolviert und mich weitergebildet, z. B. wie man einen guten Businessplan schreibt (ich hatte da bisher nur so ein oberflächliches Ding) und was ein Business Model Canvas ist.
  • Am 24. August habe ich „Aktenzeichen XY … ungelöst“ angeschaut und es danach im Bett wieder bitter bereut. Ans Einschlafen war nicht zu denken. Warum tue ich mir das eigentlich ständig an?
  • Am 27. August habe ich viel an meinen kommenden Angeboten getüftelt. Wenn du dazu auf dem Laufenden bleiben möchtest, melde dich gerne zu meinem Newsletter an.
  • Ach, und die Einsendeaufgabe für mein Fernstudium zum Thema „Sachbuch“ habe ich auch eingeschickt. Leider ist sie diesmal nicht ganz so gut ausgefallen. Ich musste da ein Exposé für ein Sachbuch schreiben – ohne, dass ich davor jemals eines gesehen hätte. Deshalb habe ich einige Fehler gemacht. Aber wenigstens hab ich daraus gelernt und werde es zukünftig besser machen.

Was wartet im September 2022 auf mich?

An dieser Stelle gibt es zukünftig keine Ziele mehr, sondern einen kleinen Ausblick auf die Dinge, die anstehen.

Natürlich geht es erst mal darum, dass ich wieder langsam zurück in den Alltag finde. Da mache ich mir auch nicht so viel Druck. Bisher läuft es ganz gut, aber es sind ja auch erst ein paar Tage vergangen.

Ich plane, weiter an meinem Angebot zu arbeiten und erste Testdurchläufe zu starten.

Vielleicht schaffe ich es auch endlich mal, das Instagram Live zu machen, das ich schon seit März machen will. *hust* Hach ja, das gehört auch zu den Dingen, für die ich mir einfach nie Zeit nehme. Aber im September werde ich vermutlich mehr Zeit haben als sonst. Das wäre eigentlich DIE Gelegenheit.

Gegen Ende des Monats, am 23. September, möchte ich wieder bei der Blognacht von Anna Koschinski teilnehmen. Darauf freue ich mich schon ganz besonders. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns da ja?

Schlussgedanken

Das war mein August, klein und fein zusammengefasst. Ab jetzt gibt es wieder wöchentliche Artikel und ich freue mich riesig darauf, über all die tollen Themen zu schreiben, die ich mir in meiner Sommerpause notiert habe.

Hast du im Sommer auch eine Pause eingelegt? Wenn ja, bist du verreist oder hast etwas Besonderes unternommen? Oder einfach entspannt? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.


Alle meine Rückblicke findest du hier.

4 Kommentare

  1. Huhu Mim,

    so ein lustiger Monatsrückblick! Da kriege ich gleich gute Laune beim Lesen 😊

    Schön, dass Du wieder da bist!

    Liebe Grüße
    Paula

    1. Huhu Paula,

      vielen Dank. 😀 Das freut mich.

      Ich hab das Bloggen auch soooo vermisst. 😀

      Liebe Grüße
      Mim

  2. Liebe Mim
    Das sind ja tolle Bilder von deinen Ausflügen. In den türkisblauen See würde ich mich auch sofort verlieben.
    Liebe Grüsse
    Chris

    1. Liebe Chris,

      danke schön. 🙂 Ja, der Blautopf ist wirklich sehenswert. Er befindet sich übrigens in der Stadt, in der ich geboren bin. 🙂

      Liebe Grüße
      Mim

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