Monatsrückblick Februar 2022: A Change Is Gonna Come

Links die Aufschrift: Mein Monats Rückblick 02/2022, rechts daneben ein Bild von Mim Gaisser lächelnd

Werbung | Der Februar war in erster Linie ein Monat des Umdenkens und Neubeginns.

Ich änderte nicht nur meine Ernährung und meinen Tagesablauf radikal, sodass ich mehr Energie für die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben habe, sondern ließ mir auch die langen Haare abschneiden (kurz wie ein Junge) und führte einen Newsletter ein.

Alles noch neues Terrain für mich, aber ich bin super gespannt, was sich in den nächsten Monaten daraus entwickeln wird.

Außerdem habe ich im Februar so viel gebloggt, wie noch nie in einem Monat zuvor auf still & sensibel. Und darauf bin ich ein bisschen stolz …

Mein Rückblick auf meine Ziele für Februar 2022

Für den Februar hatte ich mir folgende Ziele gesetzt:

  • Ein kleines Produkt entwickeln, das alle bekommen, die sich für meinen Newsletter anmelden (Idee verworfen!)
  • Im Fernstudium den Abschnitt „Biografisches Schreiben“ abschließen (Leider nicht geschafft!)
  • Jeden Freitag einen Blogbeitrag veröffentlichen (Geschafft! Yay!)
  • „Introvertiert – Die leise Revolution“ von Linus Jonkman lesen (Nicht beendet, aber Fortschritte gemacht)

Monatsrückblick Februar 2022

Wie du schon an den Zielen sehen kannst, ist mein Februar ganz anders verlaufen, als ich es mir im Januar vorgenommen hatte.

Sowohl mit der Einheit „Biografisches Schreiben“ meines Fernstudiums, als auch dem Buch „Introvertiert – Die leise Revolution“ von Linus Jonkman * bin ich zwar weitergekommen, aber ich habe beides nicht abgeschlossen. Deshalb werde ich das mit in den März nehmen.

Was allerdings hervorragend funktioniert hat, war, jeden Freitag einen Blogartikel zu veröffentlichen. Okay, ich gebe zu, es fiel mir schwer und an manchen Donnerstagen habe ich mich verflucht, weil ich immer noch nichts geschrieben hatte. Aber schlussendlich hat es immer hingehauen. Wenn auch nicht mit „Leichtigkeit“, aber darüber habe ich mich ja in einem separaten Artikel ausgelassen.

Ritsch ratsch, Haare ab!

Seit einigen Monaten, ja, vielleicht sogar schon seit über einem Jahr, war ich sehr unzufrieden mit meinen Haaren. Ich weiß, die langen Haare standen mir, doch ich selbst war damit unglücklich. So unglücklich, dass ich sie irgendwann nur noch zusammengebunden habe, um sie nicht mehr sehen zu müssen (sogar nachts).

Wegen Corona traute ich mich aber nicht zum Friseur. Hinzu kam, dass ich mir einen neuen Friseursalon suchen musste, weil mein bisheriger für immer seine Pforten geschlossen hatte. Das war ein zusätzliches Hindernis. Zu welchem Friseur sollte ich gehen? Und dann musste ich da ja auch noch anrufen

Genug ist genug!

Am 7. Februar hatte ich dann endgültig genug von den langen Haaren. Ich wollte sie unbedingt gegen eine kurze, pflegeleichte Frisur eintauschen. Also recherchierte ich Friseure in meiner Umgebung und rief bei einem an. Dass ich bereits am nächsten Tag einen Termin bekommen würde, damit hatte ich aber nicht gerechnet.

Ich hatte ein bisschen … nein, ziemlich großen Bammel davor. Wie würden die Leute reagieren, wenn ich meine langen Haare abschneiden ließ? Und würde die neue Friseurin sie so schneiden, wie ich es mir vorstelle? Und was, wenn es sich um eine extrovertierte Friseurin handelt, die mich in Small Talk verwickeln will (das sind immer sehr unangenehme Situationen für mich)? Oder versucht, mir meine Wunschfrisur auszureden, weil ich ja „soo schöne lange Haare habe“ (wäre nicht das erste Mal)?

Halb so schlimm

Ich war echt nervös und malte mir die schlimmsten Horrorszenarien aus.

Am Ende dauerte der Termin 20 Minuten.

Zu meiner Überraschung kümmerte sich ein männlicher Friseur um mich. Und der war weder ein Freund von Small Talk, noch versuchte er auf irgendeine Weise meine Entscheidung für die Kurzhaarfrisur zu beeinflussen. Er fragte mich einfach nur, wie ich es gerne hätte. Ich zeigte ihm daraufhin das Foto von dem Model, das meine Traumfrisur hatte. Er staunte, sagte: „Oh, so kurz? Da brauche ich die Maschine!“ und legte los. 20 Minuten später waren die langen Haare Geschichte und ich konnte wieder nach Hause gehen. Ich fühlte mich so viel leichter!

Allein schon das Speedtempo, in dem ich nun meine Haare waschen und trocknen kann, war die Aktion allemal wert. Und wohler fühle ich mich auch damit.

Before/After-Foto. Links Mim mit langen Haaren und gelbem T-Shirt, rechts mit kurzen Haaren und gelbem T-Shirt
Zwischen diesen beiden Fotos liegen 2 Stunden: Inzwischen habe ich übrigens noch die Seite des Scheitels gewechselt, sodass er wieder auf der Seite des „Before“-Fotos ist (so fallen die Haare besser).

Tadaaa! Der Newsletter ist da!

Ich weiß nicht, ob es dir schon aufgefallen ist, aber seit Februar kann man sich in meinen Newsletter eintragen. Dann bekommst du 1 – 2 Mal wöchentlich eine E-Mail von mir.

Was du davon für einen Nutzen hast? Nun, du wirst immer als Erstes informiert, wenn es etwas Neues gibt. Momentan hauptsächlich, wenn ein neuer Blogartikel erschienen ist, aber zukünftig auch bei anderen Neuerungen.

Außerdem lernst du meine Projekte und mich besser kennen. In meinem Newsletter werde ich Inhalte teilen, die ich sonst nirgends teile. Persönliche Geschichten, witzige Anekdoten, allerlei Lehrreiches, aber vor allem: Unterhaltung für Introvertierte.

Kein „fancy PDF“

Die Idee, ein kostenloses Produkt für meine Newsletter-Abonnent*innen zu erstellen, habe ich erst mal verworfen. Warum? Weil ich möchte, dass sich Leute meines Newsletters wegen in meine E-Mail-Liste eintragen und nicht, weil sie ein kostenloses PDF abstauben wollen.

Das klingt vielleicht ein wenig komisch, da Freebies (mein Rechtschreibprogramm markiert das Wort ständig und schlägt mir „Freibier“ vor …) üblich sind, aber mir ist klar geworden, dass momentan mein Blog selbst mein Freebie ist. Da teile ich bereits so viele Informationen, dass es nicht nötig ist, das noch in ein PDF zu quetschen.

Ja, ich habe vor, irgendwann noch kleine Produkte zum Download anzubieten, aber so weit bin ich noch nicht. Momentan stecke ich meine Energie lieber in die Newsletter selbst und meine Blogbeiträge.

Wenn du Teil meiner E-Mail-Liste werden möchtest, kannst du dich hier anmelden.

Newsletter Header "still & sensibel" Newsletter. Schwarzer Schriftzug auf gelber Feder
Im Februar ging der „still & sensibel Newsletter“ an den Start.

Mein Coach hat mir in den Arsch getreten

Ich habe ja schön öfter darüber berichtet, dass ich gerade ein Coaching/Mentoring bei der lieben Magdalena Brzuzy mache. Und ich bin so froh, dass ich sie an meiner Seite habe. Nicht nur wegen der Inhalte generell, die sie mir vermittelt, sondern auch, weil sie mir hin und wieder in den Hintern tritt. Liebevoll, versteht sich. Aber es wirkt!

In den letzten Wochen habe ich mit ihr darüber gesprochen, dass es mir schwerfällt Routinen aufzubauen und meine Aufgaben nicht auf den letzten Drücker zu erledigen. Ich erzählte, dass ich zum Beispiel sehr gerne blogge, aber mir oft die Motivation fehlt, mich hinzusetzen und anzufangen. Dasselbe gilt für Social-Media-Content und alle anderen Aufgaben, die so anfallen. Obwohl ich diese Dinge eigentlich sehr gerne mache, komme ich einfach nicht ins Tun.

Magdalena schlug mir vor, anstatt einer To-do-Liste eine Enjoy-Liste anzulegen. Da die Dinge, die auf der To-do-Liste stehen, zum größten Teil Tätigkeiten sind, die mir Spaß machen, sollte ich meinen Blick darauf shiften. Es sind keine lästigen Aufgaben, sondern Dinge, die mir neue kreative Energie schenken.

Sie empfahl mir, für die drei wichtigsten Tätigkeiten feste Termine einzuplanen, an denen ich nichts anderes mache und auf die ich mich freuen kann.

An der Umsetzung hapert’s

Ich hab die Enjoy-Liste gemacht und war voller Motivation, doch ich blieb in meiner Gewohnheit hängen. Anstatt meine Energie zu bündeln und in die Punkte auf der Enjoy-Liste zu stecken, scrollte ich stundenlang durch Social Media, schrieb private Nachrichten, schlief, und machte allerlei Unwichtiges.

Das führte dazu, dass ich meine selbstgesetzten Termine nicht einhielt, verschob und am Ende doch wieder alles auf den letzten Drücker erledigen musste. Ich fühlte mich gestresst und unzufrieden.

Nach zwei Wochen hatte ich wieder einen Video-Call mit Magdalena. Ich berichtete ihr, dass nichts geklappt hatte. Gemeinsam versuchten wir herauszufinden, woran es lag, dass ich meine eigenen Termine nicht einhielt. Als klar wurde, dass ich all meine Energie in die falschen Dinge steckte und sinnlos verplemperte, sodass am Ende nichts mehr für die sinnvolle Arbeit übrig blieb, sprach Magdalena ein Machtwort.

Ein Schalter wird umgelegt

Sie sagte, dass ich nur Änderung herbeiführen könne, wenn ich auch wirklich das täte, was ich mir vornehme. Da gebe es keine Abkürzung.

Auch wenn ich das eigentlich wusste, tat es gut, es so ehrlich ausgesprochen zu hören. Und es legte in mir einen Schalter um. Ab diesem Gespräch änderte ich meinen Tagesablauf.

Seither achte ich darauf, wie und worin ich meine Energie investiere und dass ich sie nicht sinnlos verschwende. Kein stundenlanges Scrollen durch Social Media mehr. Wenn ich mich entspannen will, dann lese ich Bücher, meditiere oder schreibe in mein Journal. Das tut mir gut und hilft mir, neue Kraft zu tanken.

Auch meine Ernährung hat sich geändert. Ich nehme weniger Zucker zu mir als zuvor. Frisches Obst und Gemüse stehen ganz oben auf meinem Ernährungsplan. Das verleiht mir zusätzliche Kraft, meinen Alltag zu wuppen. Und ich merke auch, dass ich viel kreativer und glücklicher bin, seit ich diesen ersten Schritt in Richtung Änderung getan habe.

Meine Blogbeiträge im Februar 2022

Im Februar habe ich es geschafft, jeden Freitag einen Blogbeitrag zu veröffentlichen:

  • 4. Februar: Monatsrückblick Januar 2022: Zeit des Reflektierens
    Mein allererster Monatsrückblick auf den Januar 2022. Dazu muss ich eigentlich nichts erklären, oder?
  • 11. Februar: Familienfeier ohne Social Hangover? Das geht!
    Ein eher persönlicher Blogbeitrag darüber, wie ich die Geburtstagsfeier meiner Mutter überstand, ohne anschließend völlig kaputt und ausgelaugt zu sein.
  • 18. Februar: 10 Stärken, die Introvertierte auszeichnen
    Introvertierte haben oft das Nachsehen. Sie werden nicht so akzeptiert, wie sie sind und ständig dazu aufgefordert, an sich zu arbeiten und sich zu ändern. Dabei bringen auch wir Stillen und Sensiblen wunderbare Stärken mit. Die 10 wichtigsten habe ich hier beschrieben.
  • 25. Februar: Geh mir weg mit deiner Leichtigkeit
    Der wohl persönlichste Artikel, der bisher auf meinem Blog existiert. Ich stelle mich der Frage: Muss wirklich immer alles im Leben „leicht“ sein? Ein Artikel, der einige Coaches da draußen getriggert hat …

Mein Februar 2022 in Zahlen

  • Auf meinem Instagram Account teilte ich 11 Feed-Beiträge und 1 Reel.
  • Meine Spotify-Playlist mit Songs, die im Jahr 2022 erschienen sind, zählt inzwischen 127 Titel und dauert stolze 7 Stunden und 30 Minuten (sie wuchs im Vergleich zum Januar um +57 Titel)
  • Ich habe an 22 Tagen Spanisch auf Duolingo gelernt.
  • An 16 Tagen fühlte ich mich „gut“, an 11 Tagen „okay“ und an 1 Tag ging es mir leider nicht so gut.
  • Im Vergleich zum Januar hatte der Blog -23 % weniger Aufrufe.

Was im Februar 2022 sonst noch los war

Selfie von Mim mit kurzen Haaren und weißer Kapuze mit grauem Muster
Nach dem Friseur am 8. Februar musste ich natürlich auch gleich neue Fotos machen. Dieses wurde mein neues Profilbild auf privaten Social-Media-Accounts.
Negativer Covid-19-Test
Mein Ex wurde am 9. Februar positiv auf Corona getestet. Da ich mich wenige Tage davor mit ihm getroffen hatte, musste ich mich auch testen – zum Glück hatte ich mich nicht angesteckt!
Mittagessen mit Lauch, Tomate, Champignons, Schinkenwürfeln und Eiern
Ich präsentiere: meine Alles-was-ich-im-Kühlschrank-hatte-Pfanne. Das sind Lauch, Champignons, Tomate, Schinkenwürfel und zwei Eier.

Was wartet im März 2022 auf mich?

Für den März setze ich mir folgende Ziele:

  • Studieneinheit „Biografisches Schreiben“ beim Fernstudium abschließen (mitgenommen aus Februar)
  • „Introvertiert – Die leise Revolution“ von Linus Jonkman * beenden (mitgenommen aus Februar)
  • Jeden Freitag einen Blogartikel veröffentlichen
  • 2x die Woche einen Newsletter rausschicken und meine Newsletter-Strategie ausfeilen

Schlussgedanken

Insgesamt kann man sagen, dass der Februar ein Monat war, der eine Wende und viel Veränderung in mein Leben gebracht hat. Es waren schwierige vier Wochen, in denen ich sehr kämpfen musste. Aber jetzt bin ich zuversichtlich, dass der März besser läuft. Auch, was die Erfüllung meiner Ziele angeht.

Was nimmst du dir für den März vor? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.


Alle meine Rückblicke findest du hier.

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